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Hochschule forscht zu Theaterprojekt
Ergebnisse werden bei Familie Gassenhauer mit Spannung erwartet

Der Verein zur Förderung von Kinder- und Jugendtheater in Aurich e.V. und die Hochschule Emden/Leer setzen ihre Kooperation auch bei der neuen im September diesen Jahres gestarteten Gassenhauer-Theaterproduktion „Die Kiese – together we can change the world“ fort. Gassenhauer verfolgt die konzeptionelle Zielsetzung, Theater als ein wirksames Medium für die Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und Jugendlichen einzusetzen.

Bereits die vorangegangene Gassenhauer-Theaterproduktion „Soko Aurich“ wurde von Prof. Dr. Martin Stummbaum von der Hochschule Emden/Leer gemeinsam mit Studierenden aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit beforscht. Die erhobenen Forschungsergebnisse hinsichtlich der erzielten Bildungs- und Inklusionseffekte bestätigten die konzeptionelle Zielsetzung von Gassenhauer und überzeugten auch die Juror/innen von Startsocial, die unter der Schirmherrschaft der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel das Gassenhauer-Theaterprojekt „Soko Aurich“ zum Bundespreisträger 2013/2014 kürten.

Foto zeigt GassenhauerBei dem seit September 2014 von Gassenhauer mit Jugendlichen neu vorbereitetem Theaterstück „Die Kiese – together we can change the world“ liegt der Forschungsfokus von Prof. Stummbaum und den Studierenden aus dem Fachbereich Soziale Arbeit und Gesundheit auf den theaterbezogenen Effekten hinsichtlich nonverbaler Kommunikation und sozialer Kohäsion.

Szenenfoto aus dem Theaterstück der Gassenhauer.

Die bei diesem Forschungsansatz umfangreichen fotodokumentarischen Arbeiten erfolgen in Kooperation mit dem Fotoforum Aurich. Bereits beim ersten Forschungstermin entstanden bereits über 200 gelungene Fotos unter der Leitung von Stefan Sackebier und weiteren drei Forumsmitgliedern.

„Ohne das ehrenamtliche Engagement und die hohe Professionalität der Mitglieder des Fotoforums Aurich wäre die Durchführung dieses Forschungsprojekts nicht möglich gewesen“, so Prof. Dr. Martin Stummbaum. Auf der Basis dieser und weiterer Fotodokumentationen folgt dann in Kooperation mit Prof. Dr. Margit Stein vom Institut für Soziale Arbeit, Bildungs- und Sportwissenschaften der Universität Vechta die Identifizierung und Analyse von Veränderungsprozessen nonverbaler Kommunikation und sozialer Kohäsion im Verlauf der Theaterproduktion.

Die beiden Initiatorinnen und Organisatorinnen von Gassenhauer Dr. Elke Warmuth und Isburga Dietrich sowie der Gassenhauer Theaterpädagoge Claus Gosmann sehen den Forschungsergebnissen schon mit großer Spannung entgegen, da diese einen weiteren vertieften Einblick in die Wirkzusammenhänge von Theater als Medium der Persönlichkeitsentwicklung bei Kindern und Jugendlichen geben können.
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